Projekt ADMIRE A³

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt ADMIRe A³ versucht die Integration der großen Herausforderungen für Unternehmen: Die Folgen des demografischen Wandels, die Beibehaltung und der Ausbau der Innovationsfähigkeit bzw. der Ausbau der Ressourceneffizienz sollen am Beispiel der Region Augsburg gemeinsam, d.h. synergetisch in Beispielprojekten angegangen werden. Dazu soll auch eine regionale Steuerungsinstanz, die so genannte strategische Allianz, entwickelt werden.

In diesem Kontext ist der Bereich der Innovation das Bindeglied zwischen Demografie und Ressourceneffizienz - Innovation findet über Köpfe statt und Innovation ist notwendig, um Ressourceneffizienz zu erreichen. Innovation macht es auch möglich, mit weniger, anderen, bunteren Fachkräften Erfolg zu haben. Innerhalb des Projektes wird insbesondere durch den Partner Universität Bayreuth das regionale Innovationssystem des Wirtschaftsraumes Augsburg analysiert und es werden Vorschläge für dessen Optimierung herausgearbeitet. Nähere Informationen zum Projekt ADMIRe A³, den Projektpartnern und den Projektinhalten unter der eigenen Projektwebsite

 

www.admire-A3.de.

Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH hat das Projekt ADMIRe A³ gemeinsam mit der Universität Bayreuth und dem hessischen Forschungspartner F10 - Institut für nachhaltiges Wirtschaften bereits 2010 beantragt. Mit Verzögerungen seitens des Fördergebers, des BMBF, konnte dann das Projekt zum 01.01.2012 mit dreijähriger Laufzeit starten.

Es setzt als Forschungsprojekt genau bei den Themen an, die bei der Regio auch im Rahmen des Regionalmanagements als wichtige Herausforderungen für den Wirtschaftsraum Augsburg herausdestilliert worden sind: Fachkräftesicherung, Innovation und Technologietransfer sowie die Profilierung zu einem Zentrum für Ressourceneffizienz von europäischem Rang sind die Handlungsfelder, die der regionalen Wirtschaftsförderung in den letzten Jahren zugefallen sind, die wichtigsten Themen im Wirtschaftsraum Augsburg. Insoweit setzt das Forschungsprojekt, genau am richtigen Punkt  an. Bis Ende 2014 sollen hier Lösungsansätze entwickelt sein, wie die Region sich hinsichtlich dieser Herausforderungen langfristig und nachhaltig aufstellen wird.