Zur Entstehung des Regionalmanagements in A³

Nach einer langen und intensiven inhaltlichen Planungsphase ist am 1. Juli 2009 das Regionalmanagement für A³ gestartet. In sieben Handlungsfeldern haben die drei Partner, die Stadt Augsburg und die beiden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg, ihre spezifischen Stärken eingebracht, um durch regionale Kooperation einen deutlichen Mehrwert erzielen können.

"Wirtschaftsförderung ist ein regionales Thema und soll zukünftig in zahlreichen Themen in enger regionaler Abstimmung erfolgen. Als Koordinations-Instrument soll hierbei ein gemeinsames so genanntes Regionalmanagement eingerichtet werden." - So die einvernehmliche Botschaft der drei Schirmherren, des Oberbürgermeisters der Stadt Augsburg Kurt Gribl, des Landrats des Landkreises Augsburg Martin Sailer sowie des damaligen Landrats des Landkreises Aichach-Friedberg Christian Knauer auf der Regionalen Chancenkonferenz 2008.

Ende Juli 2008 diskutierten über 70 Experten im Rahmen der "Regionalen Chancenkonferenz" im Friedberger Schloss mögliche Handlungsfelder für ein zukünftiges Regionalmanagement. Zahlreiche Unternehmer, politische Vertreter und Bürgermeister aus der Region beteiligten sich an der Diskussion. Die Ergebnisse wurden in einem integrierten Handlungskonzept zusammengefasst. In den nächsten Jahren wurden konkrete Projekte umgesetzt. Die Arbeit des Regionalmanagements wurde sogar ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs "Regionalmanagement - Bayerns Region des Jahres", des bayerischen Wirtschaftsministeriums, erreichte das Regionalmanagement von A³ den zweiten Platz. Gelobt wurde v.a. die gute Zusammenarbeit mit den unternehmensnahen Netzwerken und die innovativen Medien und Projekte.

Mittlerweile befindet sich das Regionalmanagement in der dritten Förderphase. Diese läuft bis zum 31.06.2017

Die dritte Förderperiode des Regionalmanagements, die bis zum 30.06.2017 läuft, hat seinen Hauptfokus auf den Handlungsfeldern Innovation & Technologietransfer, Fachkräftesicherung sowie nachhaltiges Wirtschaften. Aber auch die Themen regionale Identität fördern  und Forst- und Holz sind nach wie vor im Regionalmanagement angesiedelt.