Forst & Holz

Forst & Holz war lange Zeit ein vernachlässigtes Thema in der Region. Dabei ist die Stadt zweitgrößter kommunaler Waldbesitzer Deutschlands, die Region zählt zu den umsatzstärksten Holzwachstumsregionen Mitteleuropas und hat die höchste Dichte an großen Holzbauunternehmen in ganz Bayern. Diese  Potenziale waren allesamt vor dem Beginn des Regionalmanagements in der Region weitgehend unbekannt und/oder unbeachtet.

Inzwischen beteiligen sich über 20 Mitglieder über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg vom Forst über Sägewerke bis zum Holzbauer und Architekten an einem schlagkräftigen Netzwerk Holzbau und finanzieren mit rund 45.000 Euro von jährlichen Mitgliedsbeiträgen verschiedene Projekte und Aktivitäten. 16 Veranstaltungen mit insgesamt über 700 Besuchern sowie vier große Messeauftritte hat das Netzwerk inzwischen realisiert und sich damit zu einem der aktivsten Netzwerke in ganz Bayern entwickelt. Das Netzwerk ist durch seine Aktivitäten mittlerweile fast ein Selbstläufer geworden und zieht zunehmend Kreise auch Richtung Nordschwaben, Landsberg und Ulm. So beteiligen sich inzwischen alle schwäbischen Innungen (außerhalb des Allgäus) an den Aktivitäten des Augsburger Regionalmanagements.

Die Rolle des Regionalmanagements: Von der Bestandsaufnahme der regionalen Potenziale über die Ansprache der regionalen Akteure bis zur Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen - ohne das Regionalmanagement gäbe es kein Netzwerk Forst & Holz im Wirtschaftsraum Augsburg. Das Netzwerk entwickelt sich derzeit unter Moderation des Regionalmanagements weiter zu einem Innovationsnetzwerk und strebt ein eigenständiges Netzwerkmanagement an.

Seit Juli 2014 ist der Bereich Forst und Holz im Handlungsfeld "Kooperation und Netzwerke" angesiedelt.